Grundlage ist die sogenannte Basisanforderungsvergütung. Sie erlaubt es, da sie wesentlich feiner untergliedert ist als der Tarifvertrag, Mitarbeitern, die vielseitigere und anspruchsvollere Aufgaben als andere übernehmen, finanzielle Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten.
Der Kernpunkt der neuen Vergütung ist die Produktivitäts- und Gutstückvergütung. Hierzu war es notwendig den Leistungsbegriff bei Gruppenarbeit komplexer zu betrachten, weil eine Gruppe in der Fertigung neben ihrer klassischen Aufgabe, Teile zu fertigen, auch Wartungs-, Instandhaltungs- und Transporttätigkeiten sowie planende, steuernde und kontrollierende Aufgaben übernimmt. Neben dem Einzelnen kommt der geschickten Arbeitsorganisation, der Verbesserung von Abläufen etc. eine größere Bedeutung für die Erreichung der Zielvorgaben der Gruppe zu. Entsprechend ist der Erfolg einer Gruppe zu sehen und zu bewerten. Der bisherige Akkordlohn kann dies nicht leisten und wird deshalb durch diese neue Form der Vergütung ersetzt.
Die TOP – Qualifikationsvergütung bietet darüber hinaus Mitarbeitern, die, nach entsprechender Qualifizierung, besondere Aufgaben in der Gruppe übernehmen, einen zusätzlichen Anreiz.
Neben der fachlichen Qualifikation, ist der Umgang der Gruppenmitglieder untereinander ein wichtiger Erfolgsfaktor für eine gute Arbeitsleistung. Wesentlich stärker als in der Vergangenheit haben die Gruppen die Möglichkeit ihr Umfeld eigenverantwortlich und verantwortungsbewußt auszugestalten. Entsprechend haben Gruppen die Möglichkeit – freiwillig - an der sogenannten gruppenvergebenen Individual - Vergütung teilzunehmen. Die Gruppenmitglieder erhalten darüber die Möglichkeit, sich gegenseitig in strukturierter Form feed – back zu geben und damit einen Beitrag zur Persönlichkeitsentwicklung jedes einzelnen Mitgliedes als auch zur Teamkultur zu leisten. Und dieses wird finanziell vom Unternehmen gefördert.
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